Sind Sie das einzige Mädchen der Familie? Wohnen Sie als einziger von drei Brüdern in der Nähe der Eltern? Haben Sie wegen Ihrer Kinder zurückgesteckt? Sind Ihre Geschwister beruflich eingespannter als Sie? Wenn Sie nur eine Frage mit Ja beantworten, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Hauptteil der Pflege bei Ihnen liegt. Aber das muss nicht so bleiben. Setzen Sie sich mit Ihren Geschwistern an einen Tisch und verteilen in Ruhe die Aufgaben. Allerdings: Dabei müssen Sie Ihren Standpunkt deutlich vertreten, denn Ihre Geschwister werden die weitere Verantwortung wahrscheinlich zunächst abwehren.
Sandra Werner ist am Ende ihrer Kräfte. Vor einem Jahr fing es an: Die Mutter, die sich um den kranken Vater gekümmert hatte, starb plötzlich. Für ihre Trauer blieb der 34-Jährigen kaum Zeit, von jetzt auf gleich übernahm sie all die Pflichten der Mutter. Nach der Arbeit fuhr sie zu ihrem Vater: Sie versorgte ihn, putzte das Haus, die Wäsche nahm sie mit zu sich. Sie kümmerte sich um seine Arzttermine, die Medikamentengabe, alles Bürokratische. Denn fremde Hilfe, die wollte der alte Mann nicht. Zum Glück hatte Sandra gleitende Arbeitszeiten und konnte schon um 6.30 Uhr anfangen. So kam sie um 15 Uhr aus dem Büro, fuhr von dort täglich zum Vater, eilte dann nach Hause. Da warteten zwar keine Kinder, aber ein Mann und eine große Wohnung auf sie. Gemütliche Abende auf dem Sofa verschlief sie nur noch, falls sie nicht direkt ins Bett fiel. Schließlich klingelte der Wecker um 5 Uhr. Ihr Vater beschwerte sich. Ihr Mann klagte, dass von ihrem schönen Leben nichts mehr übrig sei. „Was machen eigentlich deine Geschwister?“, fragte er vorwurfsvoll. Darüber hatte Sandra auch schon nachgedacht und sich oft insgeheim geärgert.
Aber ihre Schwester hatte mit ihren zwei Kindern viel zu tun. Und der Bruder wohnte 300 Kilometer weit weg. „Dann muss Papa eben ins Heim“, lautete seine lapidare Antwort, als Sandra andeutete, dass sie sich mit der Pflege allein gelassen fühlte. Und ihre Schwester meinte nur: „Vati gibt dir schließlich das Geld von der Pflegekasse.“ Und fügte dann noch spitz hinzu: „Du warst ja auch immer sein Lieblingskind.“ Sandra Werner hatte seitdem kein Wort mehr ihren Geschwistern gesprochen. „Du kennst die doch, sie denken nur an sich“, erklärte Sandra Werner ihrem Mann resigniert. Und schon stritten sie beide sich auch noch.
„Ich kann es keinem recht machen“, klagte Sandra Werner in einem Coaching bei mir. Und damit hat sie ein Grundproblem ausgesprochen. In ihrem Bemühen, es allen recht zu machen, hat sie ihre eigenen Bedürfnisse vergessen. „Aber jemand muss sich doch um Papa kümmern“, wendet sie ein. Das stimmt, aber sie ist nicht dazu verpflichtet, diese Last ganz allein zu tragen. Ich schlage ihr vor, dass sie die Situation einmal mit Abstand betrachtet – allein, oder noch besser zu zweit mit einer unbeteiligten Personen, etwa einer Freundin. So kann sie ihre Lage sortieren und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Dazu zählt, dass sie die Vergangenheit und mögliche familiäre Konflikte ebenso wenig ändern kann wie ihre Geschwister. Sie kann aber ihre eigene Haltung und Einstellung beeinflussen. Dazu muss Sandra Werner sich zunächst einmal bewusst machen, was sie selbst will. Welches sind ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge? Und wissen ihre Geschwister das? Es ist sehr viel effektiver, konkrete Forderungen zu stellen als pauschal zu klagen: „Ihr müsst Papa auch pflegen.“ Vor dem dringend notwendigen Gespräch mit den Geschwistern rate ich ihr, aufzulisten, wie viel Zeit sie selbst in der Woche für die Pflege des Vaters aufbringen kann und welche Aufgaben sie übernehmen möchte. Den Geschwistern sollte sie durchaus Vorschläge machen, wie sie sich einbringen können. Denn nur weil ein Kind allein vor Ort ist oder die anderen beruflich eingespannt sind, heißt das nicht, dass es alles allein machen muss.
Sandra Werner befolgt meinen Rat. Sie nimmt ihren Mut zusammen und lädt ihre Geschwister zu einem Familienrat ein, in dem sie besprechen, wie es mit dem Vater weitergehen soll. Schwester und Bruder kommen an einem Samstagnachmittag zu ihr. „Wir hätten uns fast wieder in die Wolle gekriegt, wie früher. Aber ich habe durchgeatmet, und mein Mann hat den beiden klar gemacht, dass Erwachsene nicht wie die Kinder zanken sollten“, berichtet Sandra von dem Treffen. „Dann habe ich ihnen in aller Ruhe meinen Alltag mit Papa geschildert, da waren sie doch beeindruckt.“ Dankbarkeit reicht aber nicht aus, um Sandra Werner zu entlasten. Die Aufgaben und die Verantwortung müssen verteilt werden, und auch das sagt sie offen. Der Bruder erklärt sich bereit, das Organisatorische zu übernehmen, den ganzen Papierkram von Steuererklärung über Schriftverkehr mit den Versicherungen bis zur Pflegekasse. Die Schwester hat vor dem Gespräch bereits mit ihrer eigenen Putzfrau gesprochen. Diese würde auf Minijob-Basis auch zweimal pro Woche im Haushalt des Vaters helfen. „Meine Schwester hat zudem versprochen, dass sie Papa künftig mindestens alle zwei Wochen besucht. Und ihre Kinder sind auch bereit, öfter zu ihm gehen. Mein Neffe will dem Opa sogar das Skypen beibringen.“ Sandra ist zufrieden mit dem Ergebnis.
Die nächste Hürde ist das Gespräch mit dem Vater: „Ich werde ihm offen sagen, dass ich es allein nicht mehr schaffe, meine Arbeit und zwei Haushalte unter einen Hut zu bringen. Er spürt ja, dass ich immer abgehetzt und oft gereizt bin.“ Das ist der richtige Weg, denn Probleme lassen sich nicht schweigend lösen. Und pflegende Kinder müssen sich trauen, den Eltern gegenüber Grenzen zu setzen. Aber es ist auch wichtig, immer im Gespräch zu bleiben. Ich rate Sandra Werner, den Familienrat alle drei Monate zu wiederholen und dann gemeinsam zu schauen, was gut gelaufen ist und was sich ändern soll. Schließlich wird die Pflege des Vaters mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe der Zeit intensiver werden. Gemeinsam lässt sich diese Herausforderung besser bewältigen und ist auch eine Chance, als Familie zusammenzuwachsen.

Ich lebe im haus meiner Eltern. Arbeite als altagsbegleiter in vollzeit. Bin alleinstehend und kümmer mich so gut ich kann um meine kranken eltern. Mutter schwer krank krebs.. Vater kann auch nicht mehr er hält sich wacker und macht tausend Kleinigkeiten im Haushalt.2mal die Woche wird Mutter gebadet 1mal die Woche kommt für 2 Stunden die Haushaltshilfe.ich mache neben meiner Arbeit die Wäsche einkaufen bootengänge sanitätshaus Apotheke etc.habe die kombipflege beantragt. Obwohl ich meine Bankverbindung angegeben hsb habe wurde das Geld auf das Konto meiner Eltern überwiesen, hab es ihnen erklärt das das Geld den pflegenden Angehörigen zusteht aber bis jetzt hab ich noch nichts bekommen. Bin bitter enttäuscht das meine Arbeit in keiner Weise richtig wertgeschätzt wird..Hab noch ne Schwester die ab und zu mal kommt aber sie ist mir keine stütze und hilfe.. muss man der Schwester die eh nichts gross für die eltern tut vom pflegegeld erzählen. Und wie komme ich jetzt an dieses geld heran? Hab ich überhaupt anspruch?Ich finde es so gemein das ich teilweise noch ausgemeckert werde statt mal einen Lohn zu bekommen… was kann ich tun?
Liebe Silvia,
so bitter wie es ist, aber es bleibt die Entscheidung Ihrer Eltern Ihnen das Geld zu geben. In der Pflegeversicherung ist festgelegt, dass Empfänger die pflegebedürftige Person ist, die das Geld dafür einsetzen soll gut gepflegt zu werden. Suchen Sie auf jeden Fall noch einmal das Gespräch mit Ihren Eltern. Manchmal braucht es die passende Situation. Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Satz hilfreich sein kann: “Ich unterstütze Euch gerne und ich würde mich freuen, wenn ich als kleine Wertschätzung dafür das Pflegegeld bekommen würde”. Wixchtig ist natürlich, dass Sie den Satz so formulöieren, wie Sie es auch selbst sagen würden. Ich drücke Ihnne die Daumen.
Das kenne ich zu gut. Meine Geschwister helfen mir leider auch nicht bei der Betreuung von meinem Vater. Die sagen sich ich bin ja da. Kann nichts mehr planen. Mal für mich was machen. Wie kann ich das ansprechen bei meinem Geschwister???
Liebe Kerstin, ich denke es ist wichtig es überhaupt anzusprechen. Vielleicht geht es Ihnne so, dass Ihnen alles zu viel wird. Das müssen Ihre Geschwister wissen. Solöange Sie selbst nichts sagen, denken sie wahrscheinlich, dass die Situaion für Sie so o.k. ist. “Ich schaffe die Betreuung von unserem VAter nicht mehr alleine. Ich brauche Eure Unterstützung…”
Hilfreich ist wohl auch, wenn Sie konkrete Aufgaben, die Sie abgeben möchten benennen können. Also beispielsweise: Ich muss am Dienstag nach der Arbeit zum Sport, weil ich sonst meine Rückenschmerzen immer schlimmer werden. Bbitte übernimm Du dienstags den Besuch bei unserem Vater”
Ich hoffe, dass Ihnnen meine Anregungen etwas weiterhelfen.
Hallo,
kenne das mein Bruder Geschäftsführer und fast Millionär kummert sich gar nicht ich mache das, bin selber Frührentner, mein ganzen Geld geht drauf zahle fast 2 * soviel wie er, denn ich habe noch einen 450 Job Home-Office, aber der Geizhammel rückt nichts raus.
Kein Danke usw. ein echts Arschloch eben aber ich werde meine Mutter nicht alleine lassen.
Es gibt eben Menschen die sowas von unzisiall sind
mfg
Hallo Elo,
wir können leider andere Menschen nicht verändern. Ich denke das wichtigste ist, dass Sie mit Ihrer Entscheidung Ihre Mutter zu unterstützen zufrieden sind und das gerne machen.
In meiner Ausbildung als Stressmanagementtrainerin habe ich gelernt, mich in Situationen, die mich ärgern immer wieder zu fragen, ob ich an der Situation etwas ändern kann. WEnn ja, dann auch wirklich etwas zu machen und wenn die Antwort Nein lautet, dann die Situation als gegeben anzunehmen und mich nicht mehr zu ärgern. Das blöde ist doch, dass ständiges Ärgern mir ein Magengeschwür und hohen Blutdruck beschert und dem Menschen über den ich mich ärgere. Ich lasse nicht mehr zu, dass ich mir wg. anderen Menschen meine Gesundheit ruiniere.
Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie Ihren Ärger und die Wut loslassen können und hoffe, dass meine Gedanken etwas hilfreich für Sie waren.
Ach ja. Wenn ein Kind mit der ganzen Pflegearbeit allein gelassen wird, kommt von Seiten der Pflegeberatung (sogenannte Pflegestützpunkte z.B.) immer der gutgemeinte Ratschlag: “Setzen Sie sich einfach mal mit ihren anderen Geschwistern zusammen und teilen Sie die Aufgaben untereinander auf.” Ja, wenn die Geschwister vernünftig sind, geht das. Aber häufig sind sie genau das nicht, sondern entziehen sich ganz bewußt einer Aussprache oder einer gemeinsamen Lösung des Problems. Ich kann keinen zwingen, an einer solchen Aussprache teilzunehmen, genau so wenig, wie man Kinder zur Pflege ihrer Eltern zwingen kann. Geschwister gehen einem absichtlich aus dem Weg und machen sich nicht erreichbar, weil sie ja schon ahnen können, worum es geht und was ihnen eventuell an Arbeit und Verantwortung droht. Im angegebenen Beispiel hier wohnt der Bruder 300 km entfernt. Weite Entfernung der Kinder zum Wohnort der Eltern, ein häufig genanntes Argument, warum Kinder sich nicht persönlich um die Pflege ihrer Eltern kümmern können. In meinem Fall wohnt einer meiner Brüder 5 km und der andere gerade mal 500 m (!) entfernt, also in der Nachbarstraße. Aber verpflichtet das auch nur einen der beiden Brüder, seine Mutter mal zu besuchen? Moralisch ja, aber juristisch nicht. Solange der Gesetzgeber überhaupt nichts unternimmt, um Kinder bei der Pflege ihrer Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen, wird sich an der Situation allein pflegender Angehöriger überhaupt nichts ändern. Stattdessen wurde es Kindern sogar noch einfacher gemacht, sich von der Unterhaltspflicht bei den Eltern in Pflegeheimen zu entbinden, durch die Einführung der Einkommensgrenze von 100.000 Euro brutto im Jahr. Wie wäre es denn z.B. mal mit einer gesetzlichen Regelung, wonach Kinder, die eine Beteiligung an der Pflege der Eltern grundsätzlich ablehnen, vom Erbe und selbst vom Pflichtteil ausgeschlossen werden können?
Aber solange es immer noch genug “dumme” pflegende Angehörige gibt, die ihre Pflegearbeit brav und zu geringen Kosten verrichten, sieht sich der Gesetzgeber ja nicht in der Pflicht. So bleibt es dabei, dass man sich als pflegender Angehöriger von seinen eigenen Verwandten ausbeuten lassen muß! Wie hieß es schon bei Ulrich Wickert? “Der Ehrliche ist immer der Dumme.” Und wird es auch immer bleiben. Allen sogenannten Soziologen und Familienpsychologen zum Trotz.
Lieber Detlef M.,
Sie haben sich schon viele Gedanken zum Thema gemacht und ich lese aus Ihrer Nachricht, dass Ihnen klar ist, dass Sie Ihre Brüder nicht verpflichten können.
“Wie wäre es denn z.B. mal mit einer gesetzlichen Regelung, wonach Kinder, die eine Beteiligung an der Pflege der Eltern grundsätzlich ablehnen, vom Erbe und selbst vom Pflichtteil ausgeschlossen werden können?”
Würden Sie sich gerne staatlich verpflichten lassen? Wer sollte denn kontrollieren wie gut und wieviel sich Kinder um die Eltern kümmern? Wer würde die Kinder, die die Pflege der Eltern ablehnen vom Erbe ausschließen? Das müsste dann ja der Erblasser veranlassen, oder?
Sie merken, ich habe viele Fragen dsazu.
Wenn Sie sich mehr für die Rechte von pflegenden Angehöriugen einsetzen wollen, kann ich Ihnnen den Verein “Wir pflegen” https://www.wir-pflegen.net/ empfehlen. Dort bin ich auch Mitglied.
Hallo Frau Niewohner!
Danke für Ihren Ratschlag. Ich hab auch schon mal daran gedacht, meine Brüder vom Erbe auszuschließen lassen, wenn Sie sich absolut nicht an der Pflege beteiligen wollen. Also auch vom Pflichtteil. Aber der Gesetzgeber sieht für das Enterben nur bestimmte Ausnahmefälle vor, die zum Ausschluß vom Pflichtteil führen können. Und die fehlende Bereitschaft zur Pflege gehört nun mal nicht dazu. Man könnte es eventuell vielleicht als “grober Undank” werten, aber ob man damit durchkommt ist nicht sicher. Der Gesetzgeber könnte das durchaus als legitimen Grund für eine Enterbung ins Gesetz aufnehmen. Aber will unser Staat so etwas überhaupt? Er könnte der Gruppe von allein pflegenden Angehörigen wenigstens ein Gefühl der Gerechtigkeit geben. Aber im deutschen Rechtssystem geht es nun mal nicht wirklich um Recht und Gerechtigkeit.
Und in der Praxis: Vielleicht könnte ich meinen Brüdern mal eine Erklärung vorlegen, wonach sie erklären müßten, ob sie bereit sind, sich an der Pflege zu beteiligen oder nicht. Ich kann Ihnen aber schon im Voraus sagen, wie das ausgehen würde. Meine Brüder würden eine solche Erkllärung einfach nicht unterschreiben, weil sie wüßten, dass eine solche Erklärung schon eher vor Gericht gegen sie verwendet werden könnte. Da müßte schon der Gesetzgeber auf den Weg bringen, dass eine solche Erklärung verpflichtend ist. Ich könnte ja sogar verstehen, wenn meine Brüder sich nicht an der Pflege beteiligen möchten, dafür aber im Gegenzug auf ihre vollen Erbansprüche verzichten. Das tun sie aber auch nicht, weil sie mir zwar die Arbeit und Verantwotung, nicht aber eine angemessene Vergütung gönnen. Während bei uns in der Gesellschaft oft über das bedingungslose Grundeinkommen gelacht wird, nimmt man gleichzeitig das bedingungslose “Grundvermögen” als normal hin. Darunter verstehe ich, wenn man Ansprüche auf ein Vermögen, hier Erbe bzw. Pflichtteil erhebt, ohne auch nur einen Handschlag dafür tun zu müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef M.
Hallo Detlef M.
es gibt eine Alternative zu Ihren Ideen. 2010 gab es eine Erbrechtsreform. Kinder, die ihre Eltern pflegen, können dafür aus dem Erbe vorab eine Ausgleichszahlung bekommen. Leider wurde nicht konkret festgelegt, wie das pflegende Kind die Tätigkeit nachweisen muss (eine Dokumentation ist sinnvoll) und auch nicht mit welchem Stundensatz die Pflege vergütet wird. Die Erben sollen versuchen sich gemeinsam zu einigen und im Zweifelsfall muss ein Gericht entscheiden.
Das ist zwar wieder keine optimale Lösung, weil es für das “pflegende Kind” zusätzlichen Aufwand bedeutet, aber der Gesetzgeber würdigt zumindest die Pflege durch Angehörige.
Ausführliche Infos finden Sie hier: https://www.pflege-durch-angehoerige.de/pflegende-angehoerige-erben-mehr-wenn/
Ich würde mich wahrscheinlich mal bei einem Rechtsanwalt/ einer Rechtsanwältin beraten lassen.
Es kann innerhalb der Familie definitiv kompliziert werden. Wenn möglich, ist es immer gut, ein ehrliches Gespräch mit den Eltern zu führen. Ich habe noch ein Kind bekommen und schaffe es zeitlich nicht mehr, meine Mutter ausreichend zu pflegen. Am besten richte ich mich dafür an einen zuverlässigen Pflegedienst.
Liebe Tuula L.,
ich denke auch, dass die Unterstützung durch einen Pflegedienst hilfreich sein kann. Es ist häufig für Familien schwer Hilfe durch “Fremde” anzunehmen. Ich denke aber, dass man sich daran gewöhnen kann.
Hallo, ich bin eine Enkeltochter und wohne direkt im Nebenhaus meiner Großeltern. Meine Mutter wohnt 10 Minuten entfernt ihr Bruder 400 km weiter weg beide lassen sich selten blicken. Meine Großeltern und alle Angehörigen gehen davon aus, das ich die komplette Pflege bis hin zu den finanziellen Dingen, Behörden und was alles dazu gehört übernehme. Gefragt ob ich das überhaupt möchte hat mich keiner. Ich helfe meinen Großeltern wo ich kann, sträube mich aber die Verantwortung für alles allein zu übernehmen. Ich habe mehrfach angesprochen das ich damit überfordert wäre.
Ich bin voll berufstätig haben einen eigenen Haushalt mein Mann ist 50 Prozent schwer beschädigt, einen achtzehnjährigen Sohn der jetzt bald eine Ausbildung anfängt.
Meine Bedenken das es mir nicht darum geht, es nicht zu wollen sondern es nicht zu schaffen und das es ja noch Kinder gibt, nämlich meine Mutter und meinen Onkel werden nicht ernst genommen.
Sie möchten mich unbedingt als Bevollmächtigte für alles. Ich liebe meine Großeltern aber ich bin realistisch und weis das es eine zu hohe Erwartungshaltung an mich ist, die ich nicht ohne Hilfe bewältigen kann. Ich komme aus nicht einfachen Verhältnissen. Meine Mutter und mein Onkel sind zerstritten, zu meinen Großeltern gibt’s von beiden Seiten eher mehr telefonischen Kontakt als persönlichen.
Gespräche hab ich schon mehrfach gesucht ohne Erfolg. Ich bekomme immer nur zu hören ihr Wunsch ist es das ich alles regeln soll.
Was kann ich tun wenn Gespräche zu nichts als Frust führen.
Liebe Mia,
ich bewundere Sie dafür, dass sie so klar sind und ihre Grenzen aufzeigen. Ich habe den Eindruck, dass Sie der “Rettungsankler” für Ihre Großeltern sind. Mir sind zu Ihrem Beitrag ein paar Gedanken gekommen.
1. Auch wenn sich Ihre Großeltern wünschen, dass Sie alles übernehmen, müssen Sie nicht jeden Wunsch, der an Sie herangetragen wird erfüllen. Sie haben das Recht auch Nein zu sagen.
2. Niemand kann Sie dazu zwingen eine Vollmacht zu übernehmen. Was könnte passieren? Auch wenn Ihre Großeltern Ihren Namen in die Vollmacht schreiben, können Sie im “Ernstfall” sagen, dass Sie die Vollmacht nicht übernehmen und dann wird ein rechtlicher Betreuer/ eine rechtliche Betreuerin über das Gericht bestellt werden. Vielleicht hilft es Ihnen diese Information an Ihre Großeltern weiterzugeben, um ihnen zu verdeutlichen, dass sie sich eine andere Lösung suchen sollten.
3. Grundsätzlich bieten Betreuungsvereine Informationen und Beratung für Angehörige, die eine Vollmacht übernommen haben.
4. Suchen Sie den Austausch mit anderen sorgenden/pflegenden Angehörigen. Den Druck sich immer wieder abgrenzen zu müssen haben nicht nur Sie.
5. Nehmen Sie Ihre Mutter und den Onkel in die Pflicht und geben Sie Ihnen klare Aufträge zu Aufgabe, die Sie selbst nicht übernehmen können.
6. Weitere Unterstützung finden Sie bei den Pflegeberatungsstellen oder Pflegestützpunkten: https://www.zqp.de/beratung-pflege/
Wenn Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich einfach direkt bei mir.
Hallo, bei mir ist es so, dass ich meinen 3 Geschwistern mehrfach, klar und lösungsorientiert vermittelt habe, dass ich als berufstätige Mutter von zwei noch recht jungen Kindern zunehmend an meine Grenzen stoße mit der Gesamtlast der Verantwortung für unseren pflegebedürftigen Vater. Ich musste ihn nun in ein Heim geben, worüber man sich sehr gefreut hat. Es bleiben natürlich weiterhin nicht wenige Aufgaben übrig. Es ist kein dran kommen, sie ducken sich einfach weg. Ich zweifle schon, was mit mir nicht stimmt, dass 3 Menschen sich so verhalten und ich seit Jahren alleine da stehe. Ich kann nur an meiner Wut arbeiten, mehr “Anpack” ist scheinbar nicht möglich. Eine Aufwandsliste führe ich bereits und hoffe, damit wenigstens im Erbfall eine kleine Anerkennung zu bekommen.
Liebe Tochter,
du hast alles in deiner Macht Stehende getan, um deine Geschwister ins Boot zu holen – und es ist verständlich, dass ihr Verhalten dich enttäuscht und wütend macht. Du stehst nicht allein da mit dieser Erfahrung, denn leider ziehen sich manche Menschen zurück, wenn es um Pflegeverantwortung geht. Das liegt nicht an dir, sondern an deren Entscheidung, sich nicht einzubringen. Wir können andere nicht ändern – aber wir können uns selbst schützen und Grenzen setzen.
Dass du eine Aufwandsliste führst, ist eine kluge Entscheidung. Tatsächlich kann dein Einsatz im Erbfall unter bestimmten Bedingungen berücksichtigt werden. In Deutschland gibt es die Möglichkeit, eine Ausgleichszahlung für Pflegeleistungen (§ 2057a BGB) geltend zu machen. Voraussetzung ist, dass du über einen längeren Zeitraum hinweg über das übliche Maß hinaus für deinen Vater gesorgt hast. Diese erbrechtliche Regelung erkennt Pflege als Beitrag zum Erhalt des Familienvermögens an. Eine detaillierte Dokumentation deiner Aufwendungen und deines Zeitaufwands kann hierbei hilfreich sein – und es kann sinnvoll sein, dich frühzeitig rechtlich beraten zu lassen.
Aber über den finanziellen Aspekt hinaus ist das Wichtigste, dass du gut für dich sorgst. Die Wut ist verständlich, aber sie sollte dich nicht dauerhaft belasten. Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass du mit Herz und Verantwortung gehandelt hast – unabhängig davon, wie sich deine Geschwister verhalten. Deine Kraft ist wertvoll, also schau gut darauf, wofür du sie einsetzt.
Ich wünsche dir viel Stärke und, wo immer möglich, auch Entlastung!
Meine Freundin ist genau in der geschilderten Situation. Sie ist die einzige Verwandte, die sich noch um die Mutter kümmert. Ihr Bruder hat schon früh signalisiert, dass er mit seiner Mutter nichts mehr zu tun haben möchte. Entsprechend reagierte er jahrelang nicht auf Anfragen und Bitten seiner Schwester. Zum 80. Geburtstag kam er dann aber doch noch mal zu Besuch und konnte sich ein Bild machen von der fortgeschrittenen Demenz seiner Mutter. Inzwischen hat er sich ein paar Male mit meiner Freundin unterhalten und sich bereit erklärt, zumindest finanziell zur Pflege der Mutter beizutragen, denn er verdient gut. Ich denke, so kann vielleicht jedes Kind irgendwie mithelfen, auch wenn nicht alle direkt an der Pflege beteiligt sein wollen.
Lieber Moritz,
das klingt nach einer herausfordernden Situation für deine Freundin – und gleichzeitig nach einer kleinen, aber wichtigen Bewegung in Richtung Entlastung. Es ist gut, dass ihr Bruder nun zumindest finanziell Unterstützung anbietet. Auch wenn es schmerzlich sein kann, dass er sich lange Zeit zurückgezogen hat, zeigt sich hier, dass Verantwortung auf unterschiedliche Weise übernommen werden kann.
Nicht jede*r kann oder will sich direkt an der Pflege beteiligen, aber jede Form der Unterstützung zählt. Vielleicht kann dieser Schritt auch dazu beitragen, dass sich deine Freundin etwas weniger alleingelassen fühlt und sich wieder mehr Raum für sich selbst nehmen kann.
Danke, dass du ihre Geschichte teilst – sie zeigt, wie wichtig es ist, Wege zu finden, die für alle Beteiligten machbar sind. Ich wünsche deiner Freundin viel Kraft und dass sie sich selbst nicht vergisst!
Es klingt immer gleich und ich verstehe nicht warum. Ich kümmere mich auch schon seit ca. 13 Jahren um meine Großeltern. Erst die Oma, die leider verstorben ist mittlerweile und jetzt um den Opa, der doch sehr kompliziert ist, mürrisch und teilweise aufbrausend. Das schreckt natürlich ab, aber lieben tue ich ihn trotzdem.
Meine Mutter ist krank und lebt im Ausland, kann also nicht wirklich sich kümmern – bin mir aber nicht sicher, ob das nicht nur eine Ausrede ist.
Mein Onkel, der fast das gesamte Jahr auf Montage ist und nur mal am Wochenende gelegentlich nach Hause kommt, in der Doppelhaushälfte nebenan wohnt, kümmert sich schon irgendwie. Aber das Haupt bleibt schon an mir.
Es ist zwar nicht so, dass ich hier Körperpflege machen muss, aber es gibt andere Hundert Kleinigkeiten, Arztbesuche, Fragen bei Schriftverkehr – hier unterstützt der Onkel aber auch viel. Trotzdem rufe ich täglich nach der Arbeit an (40h+) und frage. Bin so 2 x die Woche drüben und wenn nötig öfter.
Habe selbst Frau und Kinder. Meine Frau unterstützt schon, hat aber selbst Eltern, die Unterstützung brauchen.
Seit Jahren fahren wir nicht in den Urlaub, weil ja keiner da ist. Mein kleiner Bruder wohnt auch weit weg und sieht es nicht ein, mal Urlaub zu nehmen, um sich um den Opa zu kümmern. Mit der Begründung, ich würde darum so viel Aufhebens machen, schließlich kann der Opa sich ja noch selbst versorgen.
Keiner sieht die Hundert kleinen Sachen, die immer sofort wichtig sind, weil vergessen wurde Medikamente beim Arzt zu holen, irgendwo was im Haus kaputt ist, irgendwo was runtergefallen ist, was gewaschen werden muss.
Pflegedienst will er nicht im Haus haben, das stresst ihn.
Dieser Mensch ist auch sehr einsam und das merkt man. Nachbarn kümmern sich nicht, bzw. mag er die auch nicht.
Wir wollten mal einen längeren Urlaub machen und haben gebeten, dass es doch mal wer einrichten soll, die drei Wochen bei uns zu sein.
Jeder hatte eine andere Ausrede – ich bin krank, du weißt doch, ich kann das nicht einrichten mit meinem Arbeitgeber, ich nehme doch nicht meinen Urlaub um auf den Opa aufzupassen.
Es ist zum Mäusemelken. Meine Frau ist letztens schon mal lauter geworden und hat gesagt, dass es eine Unverschämtheit ist, da wir das ganze Jahr da sind und immer uns kümmern, auch für den Onkel auf der Montage. Hier unterstützen wir auch, weil er nicht da ist. Rechnung zahlen, Post öffnen, mal im Haus nach dem Rechten sehen.
Er meint auch, er hätte erst den Behinderten Zugang bezahlt und dadurch passt das schon. Der Opa kann doch super ins Haus, was ich denn habe.
Ich verstehe das nicht. Wir sind echt am Limit, die Kinder merken das auch schon. Und, das ist ja nicht erst seit gestern.
Lieber Michael, was Sie hier aufgeschrieben haben, hat mich berührt, und ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit dafür genommen haben. Dreizehn Jahre, erst Ihre Großmutter und jetzt Ihr Großvater, der es Ihnen mit seiner Art nicht immer leicht macht und den Sie trotzdem lieben. Das ist eine lange Strecke und eine große Treue, auch wenn Ihnen von außen gerade das Gegenteil gespiegelt wird.
Sie fragen, warum es immer gleich klingt. Weil sich Sorgearbeit in vielen Familien nach einem ähnlichen Muster verteilt. Wer in der Nähe ist, wird nach und nach zu dem, der alles im Blick behält. Und wer weiter weg wohnt oder sein Leben anders eingerichtet hat, nimmt oft gar nicht wahr, wie viel da zusammenkommt. Manche wollen es nicht sehen, andere können es sich schlicht nicht vorstellen. Für Sie fühlt es sich in beiden Fällen gleich an, nämlich allein.
Dabei ist das, was Sie leisten, echte Sorgearbeit, auch ohne Körperpflege. Arztbesuche, Schriftverkehr, das Kaputte im Haus, der Anruf jeden Abend nach einem langen Arbeitstag. Diese Arbeit steht in keiner Statistik, und was unsichtbar bleibt, wird selten anerkannt. Ich vermute, dass genau das fast schwerer wiegt als die Aufgaben selbst.
Und dann ist da dieser eine Satz von Ihnen, den ich am ernstesten nehme. „Wir sind echt am Limit, die Kinder merken das auch schon.” Sie sorgen seit dreizehn Jahren für andere und tragen zugleich Verantwortung für sich, für Ihre Frau und Ihre Kinder. Wenn diese beiden Seiten dauerhaft gegeneinanderstehen, hält das niemand lange aus, und die eigene Familie spürt es zuerst.
Deshalb möchte ich Ihnen einen Gedanken dalassen, der vielleicht ungewohnt ist. Ihren Bruder, Ihren Onkel, Ihre Mutter werden Sie nicht dazu bringen, plötzlich anders zu handeln. So verständlich der Ärger darüber ist, die Kraft, die in dieses Ringen fließt, fehlt Ihnen an anderer Stelle. Was in Ihrer Hand liegt, ist etwas anderes. Sie dürfen Ihre Grenze klar benennen und den Blick auf eine Lösung richten, die nicht davon abhängt, ob die anderen mitziehen.
Gerade beim Thema Urlaub führt daran fast kein Weg vorbei. Wenn niemand aus der Familie die drei Wochen übernehmen will oder kann, dann braucht es Unterstützung von außen, auch wenn Ihr Großvater sich das zunächst nicht wünscht. Ein guter erster Schritt ist eine kostenlose und neutrale Pflegeberatung, etwa über einen Pflegestützpunkt oder die Pflegekasse. Falls Ihr Großvater einen Pflegegrad hat, gibt es die Verhinderungspflege, mit der eine vertraute Person stundenweise oder für einige Wochen einspringen und dafür bezahlt werden kann. Und wenn die familieninterne Hilfe nicht reicht, ist es eine faire Ansage an alle, dass die Kosten für Unterstützung dann gemeinsam getragen werden.
Noch etwas, das vielleicht am schwersten ist. Sie lieben Ihren Großvater, das glaube ich Ihnen sofort. Liebe verlangt aber nicht, dass Sie sich dabei selbst verlieren. Sie dürfen Grenzen setzen, auch gegenüber einer Familie, die sich zurückzieht. Sie dürfen wegfahren, ohne das Einverständnis der anderen. Und Sie dürfen aufhören, die einzige Lösung für etwas zu sein, das eigentlich allen gehört.
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass bald wieder mehr Schultern mittragen und dass Sie mit Ihrer Familie einmal wegfahren können.
Herzliche Grüße
Silke
Ergänzen würde ich noch, dass ich wegen der Veränderung bei uns in der Firma ein Nebenberufliches Studium angefangen habe. Erst war der Tenor, das ist super, aber jetzt heißt es, wenn du dafür Zeit hast, kann es doch gar nicht so viel Aufwand sein mit dem Opa. Ich soll erstmal meine Sachen regeln und schließlich habe ich ja auch noch eine Frau, die hier unterstützen kann.
Das und das überhaupt nicht hilft, wir wollen ja gemeinsam in den Urlaub fahren, versteht keiner.
Mittlerweile habe ich auch öfter das Gefühl, dass ich richtig wütend bin. Ich habe dann einfach auch schon mal absichtlich vergessen die Mülltonne beim Onkel rauszustellen und hab gesagt, dass ich so viel um die Ohren hatte. Da kam nur Vorwürfe und es gibt ja schließlich eine App, dass man es nicht vergisst.
Lieber Michael,
Danke, dass Sie das noch ergänzt haben. Sie beginnen mitten in einer vollen Zeit ein Studium, weil sich in Ihrer Firma etwas verändert und Sie für sich vorsorgen wollen. Das ist klug und verantwortungsvoll, und dass ausgerechnet dieser Schritt jetzt gegen Sie verwendet wird, trifft Sie an einer empfindlichen Stelle. Ein Zeichen von Weitsicht wird umgedeutet in den Beweis, dass ja doch Luft sei.
Dass Sie darüber wütend werden, ist verständlich, und es ist kein schlechtes Zeichen. Ihre Wut sagt Ihnen ziemlich genau, dass das jetzige Gefüge Sie überfordert. Die Sache mit der Mülltonne kenne ich als Reaktion gut. Wenn der Ärger keinen offenen Weg findet, sucht er sich einen kleinen, versteckten, und der ändert an der eigentlichen Lage nichts, bringt Ihnen hinterher aber noch Vorwürfe ein. Ihre Kraft ist zu kostbar, um sie an solchen Nebenschauplätzen zu verlieren.
Was Sie seit dreizehn Jahren tun, verdient Anerkennung, und es tut mir aufrichtig leid, dass sie ausgerechnet in der Familie ausbleibt. Vielleicht liegt der wichtigste Schritt darin, aufzuhören, um diese Anerkennung zu ringen, und stattdessen dafür zu sorgen, dass die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt wird. Sie dürfen handeln, ohne dass die anderen es Ihnen abnicken.
Herzliche Grüße
Silke